Langer Massivbau GmbH & Co. KG

So unterstützen die Bundesländer

Hausbau: So unterstützen die Bundesländer Ihre Bauherren

 

Es gibt verschiedenste staatliche Unterstützungen für den Bau der eigenen vier Wände. Zu den bekanntesten zählt wohl die KfW-Förderung. Was viele angehende Häuslebauer nicht wissen: auch die Bundesländer fördern den Traum vom Eigenheim.

Zwar hilft der Staat nicht mit Mörtel und Kelle, dafür unterstützt er den Hausbau finanziell. Der Fördergeld-Klassiker ist das vergünstigte Baudarlehen. „Die Bundesländer unterstützen die Bildung von Wohneigentum aktiv. Wer die Fördervoraussetzungen erfüllt, erhält meistens ein Baudaralehen, das deutlich unter den jeweiligen Marktkonditionen liegt,“ erklärt Florian Haas, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V..

Jedes Bundesland setzt eigene Akzente bei der Bauförderung. Das führt zu einer Vielzahl an Förderprogrammen, die zwar im Kern ähnlich, jedoch nie wirklich identisch sind. Die meisten staatlichen Förderprogramme richten sich an Normalverdiener-Familien. „Angehende Bauherren sollten sich aber nicht von Einkommensgrenzen abschrecken lassen. Meistens gibt es Freibeträge mit denen die Einkommensgrenze zum Erhalt der Förderung erreicht werden kann,“ sagt Finanzierungsexperte Florian Haas.

Die Förderangebote stehen ausschließlich den Bewohnern des jeweiligen Bundeslandes zur Verfügung. Einen Überblick zu den verschiedenen Förderprogrammen ist zum Beispiel auf dem Internetportal www.baufoerderer.de zu finden. Es ist unterschiedlich, welches Ministerium für die Bauförderung zuständig ist. In manchen Bundesländern ist es das Wirtschaftsministerium, in anderen auch das Finanz- oder das Umweltministerium. Die Antragsprüfung- und -bewilligung sowie die Auszahlung des Darlehens übernimmt in der Regel die Förderbank des Landes.

„Wer an einer staatlichen Förderung seines Hausbaus interessiert ist, sollte sich frühzeitig informieren – am besten bevor eine Finanzierungsstrategie erarbeitet wird. Wir unterstützen unsere Bauherren bei der Suche nach geeigneten Förderprogrammen“, sagt Haas von der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende. Die Bauförder-Programme werden abhängig von der Haushaltslage in den Bundesländern jährlich neu aufgelegt. Das führt dazu, dass Bauherren, die relativ früh im Jahr einen Förderantrag stellen bessere Aussichten auf den schnellen Erhalt von Fördergeldern haben. Zu einem späteren Zeitpunkt, kann die Wartezeit mehrere Monate betragen oder die Auszahlung gar auf das darauffolgende Jahr verschoben werden.